Pheromone, Geruch und Psyche

15. August 2009

Vanillin, Bibergeil, Moschus und Umbra sind Stoffe, die bereits in Konzentrationen unterhalb der Grenze (sub-, Limes) der bewußten Wahrnehmbarkeit körperliche Reaktionen auslösen. Zumindest Vanillin (häufig in Schokolade) und Moschus (in manchem Parfüm) sind den meisten bekannt.

Der Mensch tendiert unbewußt zur Ursachenzuschreibung, z.B. für eine beschleunigte Herzfrequenz. Da er in diesem Fall die wahre Ursache nicht erkennen kann, meint er irrtümlich, die Schokolade sei so toll, daß sein Herz höher schlage. Zwar schlecht für die Urteilsfähigkeit aber gut für den Verkauf. Im Experiment hat man den Umsatz von Bleistiften um 50% steigern können.

Jeder Mensch verströmt einen individuellen Duft, der genetisch bedingt ist und daher unverwechselbar. Einzige Ausnahme bzw. logische Folgerung sind eineiige Zwillinge: die können von Polizeihunden nicht unterschieden werden. Es sei denn, einer der beiden hatte eine Organtransplantation. [hm, letzteres zitiere ich hier, ohne mir genau klar zu sein].
Bei der Partnerwahl spielen Gerüche eine Rolle. Begründet wird das mit sinnvoller Vererbung, bei der zu große aber auch zu geringe Ähnlichkeit ungünstig seien.

Menschen produzieren Pheromone, z.B. in Achselschweiß und Schamgegend. Frauen produzieren in der Zeit des Eisprungs besonders verlockende und oder lassen sich in dieser Zeit leichter verlocken. Mittels der Pheromone indirekt die Wahrscheinlichkeit von Nachkommen erhöht.
Weibliche Pheromone haben Einfluß auf den Inhalt männlicher Träume. Die werden positiver.

Pheromone und Immun-Gene

15. August 2009

Die Mehrzahl der Pheromone ist bislang unerforscht. Pheromonstoffe eignen sich nicht zum unbedachten Einsatz, denn ihre Wirkung lässt sich aufgrund mangelnden Wissens nicht voraussagen.

Pheromone können anziehend oder abstossend wirken. Was der Mensch als Instinkt bezeichnet, welcher die Ablehnung oder die Akzeptanz bestimmt, ist nichts anderes als das Vomeronasalorgan (VNO), das die Immun-Gene des Gegenüber danach analysiert, ob diese zu den eigenen ähnlich oder komplementär sind. Evolutionsbedingt ist ein Gegensatz reizvoller, da durch eine Mischung unterschiedlicher Gene die Überlebensfähigkeit (Stabilität des Gewebes) des Nachwuchses verbessert und Inzest vermieden wird.

Der Hormonhaushalt der Frau und damit die pheremonale Zusammensetzung im Eigengeruch ändert sich durch die Pille. Lernt die Frau einen Partner kennen und möchte Kinder bekommen, setzt sie die Pille ab – woraufhin ihr Eigenduft sich abermals ändert. Nicht selten trennen sich Paare, trotz gemeinsamer Familienplanung, genau in diesem Moment. Denn erkannte das VNO des Mannes in dem Eigengeruch der Frau zunächst noch günstige Voraussetzungen, nun, ohne die Pille, kann die Sache völlig anders liegen. Das Partnerwahl– und Warnsystem Nase bzw. VNO kann durch die erhöhte Freisetzung von (künstlichen) Pheromonen getäuscht werden. So haben verwenden Millionen Frauen quasi ein Pheremon Parfüm: die Pille.

Die unterschwellige Wirksamkeit derartiger Duftstoffe führt zwar nicht zu konkretem Verhalten, jedoch wird der erotische Antrieb verstärkt, die Einstellung zum parfümierten Objekt begünstigt.

Pheromon Androstenone

14. August 2009

Der Duft des Pheromons Androstenone (5 Alpha Androst-16-en-3-one) scheint die Aggression und Dominanz des Mannes in ihrer reinsten Form auszudrücken. Ein US-Kriminalpathologe hat bei einer Überprüfung einer Gefängnismannschaft herausgefunden, daß besonders die Insassen im gewalttätigen Flügel und der Gefängnisdirektor eine hohe Ausscheidungsrate von Androstenone aufwiesen.
In einer verwendungsreifen Form hat es verschiedene Anwendungen. Es beeinflußt auf einfache Weise, wo sich Männer und Frauen hinsetzen. Frauen fühlen sich von Stühlen angezogen, die damit besprüht sind, und Männer neigen dazu, diese zu vermeiden. Möbelfirmen sollen es in ihren Ausstellungsräumen verwendet haben, um die Aufmerksamkeit auf eine schwerverkäufliche Sitzgruppe zu lenken. Männer sprühen sich ein, um zusätzlichen Respekt zu gewinnen und dabei dominierender oder einschüchternder zu wirken.
Es konnte von unabhängigen Wissenschaftlern gezeigt werden, daß sich Frauen bei einer Reihe von 10 Stühlen öfter auf jene Stühle setzen, die mit Androstenones aggressivem Duft einsprüht wurden. Es scheint, daß sich die Frauen unterbewußt zu dem betreffenden Stuhl hingezogen fühlen und ihn als eine Art Zufluchtsort betrachten. Dieses Experiment wurde schon erfolgreich mit Telefonzellen wiederholt, wobei man herausfand, daß Frauen die eingesprühten Zellen nicht nur häufiger benutzen, sondern sich auch die durchschnittliche Gesprächsdauer erhöhte. In beiden Experimenten reagierten die Männer ziemlich entgegengesetzt. Sie neigten dazu, sowohl die besprühten Stühle, als auch die Telofonzellen zu vermeiden. Man nimmt an, daß sie dabei ein Territorium vermeiden wollten, das schon von jemandem in Besitz genommen worden war, der dominanter als sie selbst ist.
Die Verwendung von Androstenone bei der Schuldeneintreibung mittels besprühter Mahnbriefe wurde sogar patentiert. Mahnschreiben haben vom Wesen her eine bedrohende Wirkung. Besprühte Anschreiben wurden öfter und etwas schneller bezahlt. Auf der unterbewußten Ebene wurde mitgeteilt, daß dieser Brief von jemandem abgeschickt wurde, der dominant, aggressiv und entschlossen ist. Die geruchliche Entsprechung zu roter Tinte.

Pheromon Androstenol

13. August 2009

Das Pheromon Androstenol (5 Alpha Androst-16-en-3 Alpha-ol) wird mit jugendlicher Fruchtbarkeit assoziiert. In der Tat wird es nicht vor der Pubertät produziert. Es erreicht den Höhepunkt der Produktion um die Zwanzig herum. Danach sinkt die Produktion schnell wieder ab. Männer produzieren durchschnittlich zwei bis drei Mal mehr als Frauen.
In einem Experiment wurde einer Gruppe von Testpersonen gesagt, daß herausgefunden werden sollte, wie sich der Streß, der durch das Tragen einer Gesichtsmaske verursacht wird, auf ihre Entscheidungen auswirken würde. Ihnen wurden beim Tragen der Maske Photographien von Frauen, Männern, Tieren, Bäumen und Gebäuden gezeigt, mit der Aufforderung, ihnen Werte in einem Bewertungsschema zwischen aggressiv/passiv, attraktiv/unattraktiv, freundlich/unfreundlich usw. zuzuweisen. Sie wurden alle zweimal getestet, mit zweiwöchiger Unterbrechung. Was ihnen nicht erzählt wurde, war, daß winzige Mengen Androstenol bei einer der Testsitzungen auf die Masken gegeben wurden. In beiden Sitzungen wurden ihnen exakt dieselben Photos gezeigt, und ihre Entscheidungen waren unter dem Einfluß von Androstenol verändert. Die Bewertung der Gebäude und Bäume veränderte sich kaum. Tiere wurden als unbesonnener, schwerer einschätzbarer bewertet, aber die Unterschiede bei den Photographien von Menschen waren umso bemerkenswerter. Sowohl Männer, als auch Frauen wurden als sensitiver, besser, intelligenter, sexuell attraktiver, wärmer, freundlicher und vertrauensvoller empfunden.
Verkäufer haben herausgefunden, daß ihnen Androstenol beim Umgang mit weiblichen Kunden von Vorteil ist. Ältere Menschen scheinen seine Wirkung zu genießen und leichte Veränderungen im Verhalten anderer ihnen gegenüber festzustellen.

Pheromone: Liebe geht durch die Nase

12. August 2009

Ein wahres Flirthormon ist das männliche Sexualhormon Testosteron, das hauptsächlich in den Hoden produziert wird. Wann es ausgeschüttet wird, steuert, siehe oben, der Hypothalamus. Genauso ist es mit dem Östrogen macht allerdings das Östrogen aus. Seine wichtigste Wirkung ist die Ausbildung der sekundären Geschlechtsmerkmale wie die weibliche Brust. Das Östrogen ist auch für die Fruchtbarkeit zuständig. Wird viel Östrogen augeschüttet – um die Zeit des Eisprungs – verändert sich auch das Verhalten der Frau. Sie ist eher bereit zu flirten, so haben Studien ergeben.

Im Gehirn sitzt die Schaltzentrale für die Verteilung der entscheidenden Hormone, die beim Verliebtsein eine Rolle spielen. Schaltzentrum ist der Hypothalamus, der die Ausschüttung von Dopamin, Serotonin oder Testosteron regelt. Genauso wichtig, um Gefühle auf den Weg zu bringen, sind die so genannten Pheromone, die Dufstoffe der Liebe. Die Nase bestimmt mit, wer einem als potenzieller Partner “nicht stinkt”.

Pheromone: So beeinflussen sie unser Verhalten

11. August 2009

Lange bevor es Sprache gab, haben bereits Pheromone einen wichtigen Teil der Kommunikation geregelt. Diese chemischen Signalsubstanzen entscheiden zum Beispiel, wen wir gut “riechen” können und damit als potenziellen Partner akzeptieren. Fast alle Säugetiere reagieren auf Pheromone, die Verhaltensreaktionen auslösen oder Einfluss auf den Hormonhaushalt nehmen können. Die Disziplin, die sich mit diesen Phänomenen und dem Geschmacks- und Geruchssinn bei Säugetieren, den beiden ältesten Sinnessystemen, beschäftigt heißt Chemosensorik.

Erst kürzlich wurde entdeckt, dass menschliche Spermien über Riechrezeptoren verfügen und einer Spur von Maiglöckchenduft auf dem Weg zur Eizelle folgen.

Auch aktuelle Forschungsergebnisse lassen aufhorchen: Einige Säugetiere riechen, ob ihr Gegenüber gesund ist. Pheromone werden bei den meisten Säugetieren von einem speziellen Sinnesorgan, dem so genannten Vomeronasalorgan (VNO), wahrgenommen. Das VNO liegt an der Basis der Nasenscheidewand und verfügt über mehrere tausend Nervenzellen. Diese können Pheromone mit Hilfe bestimmter Proteine, den vomeronasalen Rezeptoren, “erkennen”.

Pheromone verbessern die Stimmungslage bei Frauen

11. August 2009

Kalifornische Forscher haben ein Pheromon entdeckt welches ein Testosteron Abbauprodukt ist – das so genannte Androstadienon. Die Forscher wiesen nach, dass bei Frauen die Stimmungslage verbessert wird und sie leicht erregt werden, wenn sie dieses Pheromon riechen. Dies ist ein eindeutiger Hinweis darauf, dass auch Menschen Sexuallockstoffe besitzen.

Verliebt sein bringt wohl jeden Menschen in den siebten Himmel. Kaum ein anderes Gefühl wirkt sich so stark auf den Organismus aus. Er bringt Freude und kann ein frisch verliebtes Paar alles um sich herum vergessen lassen. Ein wunderschönes Gefühl, dass sich wohl insbesondere viele Singles wieder wünschen und fühlen möchten. Doch genau diese Suche nach dem Liebesgefühl sollen heutzutage Parfüms mit Pheromonen das Liebesgefühl schneller hervorrufen. So sollen die Pheromone anziehend auf das andere Geschlecht wirken und folglich, die Suche mit einem „Happy End“ beenden.

Pheromone wirken besonders beim Sport

10. August 2009

Die im Schweiß enthaltenen Pheromone wecken die Tigerin im Weib. Der Schweiß von Männern ist sexy. Frauen finden Männer attraktiver, wenn sie ihren Schweiß riechen können. Das Geheimnis: Sexuallockstoffe. Das fanden Wissenschaftler der Universität Northumbria in Newcastle heraus, indem sie die unbewusste Reaktion von Studentinnen auf männlichen Schweiß testeten. Die jungen Frauen stuften Männer als besonders attraktiv ein, wenn in deren Nähe – für die Studentinnen unsichtbar – ein mit Männerschweiß durchtränkter Lappen hing.

Pheromone wirken unterwusst

10. August 2009

Pheromone sind Sexuallockstoffe, die von nahezu allen Säugetieren absondert werden, um das andere Geschlecht anzuziehen. Sehr oft läuft es dabei auf eine sexuelle Beziehung oder eine Partnerschaft heraus. Deswegen dienen die Pheromone hauptsächlich dazu, das andere Geschlecht anzulocken.
Besonders in der Tierwelt ist der Bestand und die Ausbreitung der Pheromone äußerst wichtig und wirksam, da diese Pheromone lediglich über das Unterbewusstsein wahrgenommen werden. Das heisst, dass der Gegenüber seinem anderen Artgenossen in puncto “Frauenjagd” überlegen sein kann und dieser es noch nicht einmal mitbekommt.
Bereis eine kleine Anzahl von Pheromonen, welche ausgeschüttet werden, können in Sekundenschnelle über die Nase direkt in das Gehirn des Betreffenden weitergeleitet werden und lösen in ihm einen Reiz aus. Dies machen sich vor allem Landwirte zu Nutze und können mit Einsatz der Pheromone eine Paarung bei Kühen und Stieren sozusagen erzwingen. Tierische Pheromone sind in dem Parfüm Moschus enthalten, welches dann den Sexualtrieb wecken soll und man selbst auf andere anziehend wirkt. Mittlerweile ist die Forschung aber so weit fortgeschritten, dass sogar menschliche Pheromone verarbeitet werden können.
Das Wortspiel “Sich gut riechen können” kommt nicht von ungefähr. Pheromone sind die Botenstoffe der Sympathie oder des Unbehagens. Ein Mensch kann noch so zuvorkommend und nett sein – reagiert unser Unterbewusstsein mit einem gewissen Widerwillen auf seine Pheromone, hat er es schwerer, unsere Sympathie zu gewinnen. Selbst in Zeiten der Deodorants und Eau de Toilettes können wir uns diesen Veranlagungen nicht gänzlich entziehen. Auch kommt noch erschwerend der individuelle Geschmack im Hinblick auf Düfte hinzu. Parfüms können aber durchaus zusätzliches Behagen erzeugen, trifft der Träger auch den olfaktorischen “Geschmack” seines Gegenübers.
Ein Großteil des sexuellen Verhaltens von Insekten und Säugetieren wird durch Pheromone gesteuert, die von einem eigenen Sinnesorgan, dem Vomeronasalorgan in der Nase wahrgenommen werden.
Pheromone sind unsichtbar, geruchlos und wirken deshalb unterbewusst.
Schon kleinste Mengen lösen in Sekundenbruchteilen einen Reiz im Gehirn aus. Das Wort Pheromon kommt aus dem Griechischen und bedeutet “Träger der Erregung”. Landwirte benutzen Pheromone schon seit vielen Jahren, um Kühe und Stiere zum Paaren anzuregen.
Neben der Wahrnehmung von Pheromonen steht auch der eigene Körpergeruch unter dem Einfluss der Hormone. Entsprechend verändert sich in bestimmten Zyklusphasen der Frau etwa die Zusammensetzung pheromonartiger Kopuline im Vaginalsekret, eine Mischung aus verschiedenen Fettsäuren. Zwar bleibt Männern die Empfängnisbereitschaft einer Frau verborgen, nicht aber ihrem Unterbewusstsein, wie eine Studie von Astrid Jütte verdeutlicht. Sie testete drei verschiedene Kopulin-Gemische im Vergleich zu Wasserdampf an 106 Männern, die dabei Fotografien von Frauen beurteilen sollten. Ein schwacher Frauenduft verführte dabei die Männer immer zu einer positiveren Bewertung der Bilder – besonders zum Vorteil weniger hübscher Frauen. Sie gewannen durch die Duftsignale deutlich an Attraktivität, die Männer offenbar stärker beeindrucken als optische Schönheit.
Obwohl Pheromone in extrem hohen Konzentrationen wahrnehmbar werden, wirken sie vor allem unterbewusst.
Der Durchschnitts-Typ profitiert vom Pheromon-Einsatz mehr als der “erfolgsgewohnte” Model-Typ.
Frauen reagieren auf die subtilen, unterbewussten Signale der Stärke und Dominanz (Androstenone), sowie der Fruchtbarkeit (Androstenol) mit einer gesteigerten Paarungsbereitschaft.
Ein von Natur aus dominanter Typ kann sogar bedrohlich wirken, wenn er Androstenone benutzt, hier ist weniger oft mehr.