Vanillin, Bibergeil, Moschus und Umbra sind Stoffe, die bereits in Konzentrationen unterhalb der Grenze (sub-, Limes) der bewußten Wahrnehmbarkeit körperliche Reaktionen auslösen. Zumindest Vanillin (häufig in Schokolade) und Moschus (in manchem Parfüm) sind den meisten bekannt.
Der Mensch tendiert unbewußt zur Ursachenzuschreibung, z.B. für eine beschleunigte Herzfrequenz. Da er in diesem Fall die wahre Ursache nicht erkennen kann, meint er irrtümlich, die Schokolade sei so toll, daß sein Herz höher schlage. Zwar schlecht für die Urteilsfähigkeit aber gut für den Verkauf. Im Experiment hat man den Umsatz von Bleistiften um 50% steigern können.
Jeder Mensch verströmt einen individuellen Duft, der genetisch bedingt ist und daher unverwechselbar. Einzige Ausnahme bzw. logische Folgerung sind eineiige Zwillinge: die können von Polizeihunden nicht unterschieden werden. Es sei denn, einer der beiden hatte eine Organtransplantation. [hm, letzteres zitiere ich hier, ohne mir genau klar zu sein].
Bei der Partnerwahl spielen Gerüche eine Rolle. Begründet wird das mit sinnvoller Vererbung, bei der zu große aber auch zu geringe Ähnlichkeit ungünstig seien.
Menschen produzieren Pheromone, z.B. in Achselschweiß und Schamgegend. Frauen produzieren in der Zeit des Eisprungs besonders verlockende und oder lassen sich in dieser Zeit leichter verlocken. Mittels der Pheromone indirekt die Wahrscheinlichkeit von Nachkommen erhöht.
Weibliche Pheromone haben Einfluß auf den Inhalt männlicher Träume. Die werden positiver.